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Hachiko - eine wunderbare Freundschaft |
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Am 12. November läuft der Film
"Hachiko - eine wunderbare Freundschaft" in den deutschen Kinos an. Der Film
beruht auf der wahren Geschichte eines Akita-Rüden, der die Welt bewegte. |
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Hachiko wurde am 10. November
1923 in der Nähe von Odate in der Präfektur Akita im Norden Japans geboren. 1924 nahm ihn sein
Besitzer, der Universitätsprofessor Ueno mit nach Tokio. Dort begleitete Hachiko
morgens seinen Herrn zum Bahnhof und machte sich jeden Abend zur gleichen Zeit auf den Weg
zur Shibuya-Station, um ihn dort wieder vom Zug abzuholen. |
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Professor Ueno verstarb im Frühjahr 1925 an
einem überraschenden Herztod und Hachiko wurde von Uenos Witwe zu Verwandten gegeben.
Hachiko riss von dort
aus und kam weiterhin jeden Abend zur gleichen Zeit zur Sibuya-Station, um auf seinen Herrn zu warten. |
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Dort kümmerte sich fortan ein früherer Angestellter von Professor Ueno,
der
in der Nähe des Bahnhofs lebte, um den Akita-Rüden. War
Hachikos Anwesenheit anfangs auf dem Bahnhofsgelände nur stillschweigend
geduldet, war er bald ein fester Bestandteil des regen Bahnhoftreibens. |
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Ein ehemaliger Student
des Professors sah Hachiko am Bahnhof und erkannte ihn wieder. Er interessierte sich für
die Geschichte des Hundes und schrieb so mehrere Artikel über den Akita, von
denen eine 1932 in einer Tokioter Zeitung veröffentlicht wurde. |
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Durch diesen Artikel wurde der Hund vom Tokioter Bahnhof mit
einem Schlag im ganzen Land bekannt. Die Japaner verehrten Hachiko von nun an
als Inbegriff von Loyalität und Treue und errichteten ihm zu Ehren und in dessen
Beisein eine Bronzestatue. |
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Nachdem Hachiko 10 Jahre am
Bahnhof auf
seinen Herrn wartete, starb er am 8. März 1935 im Alter von 11 1/2 Jahren. Die
Medien berichteten landesweit über seinen Tod. |
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Heute heißt der westliche Ausgang der Shibuya-Station, dort wo
Hachiko jahrelang auf seinen Herrn wartete, offiziell "Hachiko-Ausgang". Die
Bronze-Statue ist ein beliebter Ort für Verabredungen und jeder, der Tokio
besucht, sollte einmal dort gewesen sein. |
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Auch in Hachikos Geburtsstadt
Odate wurde im Jahr 2004 vor dem Akita-Museum eine ähnliche Statute wie am
Shibuya-Bahnhof errichtet. |
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Während meiner 2 Reisen
nach Japan in den Jahren 2000 und 2006 hatte ich die Möglichkeit, die
berühmten Hachiko-Plätze mit ihren Denkmälern zu besuchen. Dort lernte ich zu verstehen,
was die Mythen "Hachiko" und "Akita" bedeuten. |
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Sollte jemand durch den
Film
"Hachiko - eine wunderbare
Freundschaft" Interesse an der noch sehr ursprünglichen Rasse Akita
gefunden haben, so kann er auf der Homepage des
Japan Akita e.V.
eine sehr ausführliche und ehrliche
Rassebeschreibung finden. Der Akita ist kein Hund für jedermann.
Durch seine eigenständige Art, seine Jagdleidenschaft und seinem großen
Selbstbewusstsein anderen Hunden gegenüber ist er nicht immer
leichtführig. Die Anschaffung eines Akita sollte wohl überlegt sein. |
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Die Züchter und
Regionalen Ansprechpartner des Japan Akita e.V. stehen Ihnen gerne
für weitere Auskünfte zur Verfügung. |
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Einige kritische
Gedanken zu dem Hachiko-Film finden Sie
hier. |
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Ich hoffe sehr, dass der
Akita durch den Film nicht den gleichen Weg geht wie schon einige
andere Rassen vor ihm. Den Akita zum Modehund zu degradieren wäre für
diese Hunde fatal! |
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Beate Vetter
November 2009 |
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