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letzte Änderung:
02.11.2009
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  Hachiko - eine wunderbare Freundschaft  
       
  Am 12. November läuft der Film "Hachiko - eine wunderbare Freundschaft" in den deutschen Kinos an. Der Film beruht auf der wahren Geschichte eines Akita-Rüden, der die Welt bewegte.

HACHIKO - eine wunderbare Freundschaft

 
       
  Hachiko wurde am 10. November 1923 in der Nähe von Odate in der Präfektur Akita im Norden Japans geboren. 1924 nahm ihn sein Besitzer, der Universitätsprofessor Ueno mit nach Tokio. Dort begleitete Hachiko morgens seinen Herrn zum Bahnhof und machte sich jeden Abend zur gleichen Zeit auf den Weg zur Shibuya-Station, um ihn dort wieder vom Zug abzuholen.

Odate - Geburtsort von Hachiko

 
       
  Professor Ueno verstarb im Frühjahr 1925 an  einem überraschenden Herztod und Hachiko wurde von Uenos Witwe zu Verwandten gegeben. Hachiko riss von dort aus und kam weiterhin jeden Abend zur gleichen Zeit zur Sibuya-Station, um auf seinen Herrn zu warten.

Akita-Wand an der Shibuya-Station

 
       
  Dort kümmerte sich fortan ein früherer Angestellter von Professor Ueno, der in der Nähe des Bahnhofs lebte, um den Akita-Rüden. War Hachikos Anwesenheit  anfangs auf dem Bahnhofsgelände nur stillschweigend geduldet, war er bald ein fester Bestandteil des regen Bahnhoftreibens.

Hachiko

 
       
  Ein ehemaliger Student des Professors sah Hachiko am Bahnhof und erkannte ihn wieder. Er interessierte sich für die Geschichte des Hundes und schrieb so mehrere Artikel über den Akita, von denen eine 1932 in einer Tokioter Zeitung veröffentlicht wurde.

Zeitungsberichte über die Einweihung der Hachiko-Statue

 
       
  Durch diesen Artikel wurde der Hund vom Tokioter Bahnhof mit einem Schlag im ganzen Land bekannt. Die Japaner verehrten Hachiko von nun an als Inbegriff von Loyalität und Treue und errichteten ihm zu Ehren und in dessen Beisein eine Bronzestatue.

Hachiko-Statue in Tokio an der Shibuya-Bahnstation

 
       
  Nachdem Hachiko 10 Jahre am Bahnhof auf seinen Herrn wartete, starb er am 8. März 1935 im Alter von 11 1/2 Jahren. Die Medien berichteten landesweit über seinen Tod.

Hachiko-PortraitHachiko-Statue in Tokio

 
       
  Heute heißt der westliche Ausgang der Shibuya-Station, dort wo Hachiko jahrelang auf seinen Herrn wartete, offiziell "Hachiko-Ausgang". Die Bronze-Statue ist ein beliebter Ort für Verabredungen und jeder, der Tokio besucht, sollte einmal dort gewesen sein.

wartender Hachiko

 
       
 

Auch in Hachikos Geburtsstadt Odate wurde im Jahr 2004 vor dem Akita-Museum eine ähnliche Statute wie am Shibuya-Bahnhof errichtet.

Hachiko-Statue vor dem Akita-Museum in Odate

 
       
  Während meiner 2 Reisen nach Japan in den Jahren 2000 und 2006 hatte ich die Möglichkeit, die berühmten Hachiko-Plätze mit ihren Denkmälern zu besuchen. Dort lernte ich zu verstehen, was die Mythen "Hachiko" und "Akita" bedeuten.

Akita-Figur am Bahnhof in Odate

 
       
  Sollte jemand durch den Film "Hachiko - eine wunderbare Freundschaft" Interesse an der noch sehr ursprünglichen Rasse Akita gefunden haben, so kann er auf der Homepage des Japan Akita e.V. eine sehr ausführliche und ehrliche Rassebeschreibung finden. Der Akita ist kein Hund für jedermann. Durch seine eigenständige Art, seine Jagdleidenschaft und seinem großen Selbstbewusstsein anderen Hunden gegenüber ist er nicht immer leichtführig. Die Anschaffung eines Akita sollte wohl überlegt sein.

Hachiko-Statue im Akita-Museum in Odate

 
   

 

 
  Die Züchter und Regionalen Ansprechpartner des Japan Akita e.V. stehen Ihnen gerne für weitere Auskünfte zur Verfügung.

Hachiko-Statue aus Holz im Akita-Museum in Odate

 
   

 

 
  Einige kritische Gedanken zu dem Hachiko-Film finden Sie hier.

Hachiko-Familie vor dem Bahnhof in Odate

 
   

 

 
  Ich hoffe sehr, dass der Akita durch den Film nicht den gleichen Weg geht wie schon einige andere Rassen vor ihm. Den Akita zum Modehund zu degradieren wäre für diese Hunde fatal!

Akita-Mutter mit Welpen in Odate

 
       
  Beate Vetter

November 2009

Akita-Figur vor dem Hachiko-Geburtshaus

 
       
 

Geschichte von Hachiko vor seinem Geburtshaus

Hachiko-Geburtshaus

 
       
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